1. Vorsitzende und die „gute Seele“ des Vereins ist nach Ruanda abgereist… (Kopie 1)

Liane Stähle ist am 31.10.09 ihrem Mann Johann Stähle, der bereits vor 2 Monaten nach Ruanda geflogen ist, um dort für die SAG GmbH zu arbeiten, nach Ruanda nachgereist.

Die beiden werden die kommenden zwei Jahre in der ruandischen Hauptstadt Kigali leben und arbeiten. Für sie kein Neuland sondern mehr eine „zweite Heimat“, da sie bereits Anfang der 90er dort 3 Jahre lebten und das Land zwischenzeitlich unzählige Male besucht und bereist haben.

Der Verein hat hier in Deutschland dadurch eine große Lücke zu schließen, für die Projektarbeit vor Ort in Kirinda bedeutet es aber eine riesengroße Erleichterung und eine sehr viel bessere Kommunikation zwischen Deutschland und Ruanda. Wir werden die beiden hier unglaublich vermissen, sind uns aber sicher, dass es durch die verbesserten Internet- und Kommunikationsmöglichkeiten in Ruanda, kein Problem sein wird, in ständigem Kontakt und Austausch mit den beiden zu sein. :-)

Ganz besonders Liane wünschen wir, dass sie wieder ganz schnell von der gelassenen ruandischen Lebensart :-) angesteckt wird und den extremen Stress der letzten Monate hinter sich lassen kann!

Wir wünschen Euch alles erdenklich Gute einen guten Start im „Land der 1000 Hügel“!

1. Vorsitzende und die „gute Seele“ des Vereins ist nach Ruanda abgereist…

Liane Stähle ist am 31.10.09 ihrem Mann Johann Stähle, der bereits vor 2 Monaten nach Ruanda geflogen ist, um dort für die SAG GmbH zu arbeiten, nach Ruanda nachgereist.

Die beiden werden die kommenden zwei Jahre in der ruandischen Hauptstadt Kigali leben und arbeiten. Für sie kein Neuland sondern mehr eine „zweite Heimat“, da sie bereits Anfang der 90er dort 3 Jahre lebten und das Land zwischenzeitlich unzählige Male besucht und bereist haben.

Der Verein hat hier in Deutschland dadurch eine große Lücke zu schließen, für die Projektarbeit vor Ort in Kirinda bedeutet es aber eine riesengroße Erleichterung und eine sehr viel bessere Kommunikation zwischen Deutschland und Ruanda. Wir werden die beiden hier unglaublich vermissen, sind uns aber sicher, dass es durch die verbesserten Internet- und Kommunikationsmöglichkeiten in Ruanda, kein Problem sein wird, in ständigem Kontakt und Austausch mit den beiden zu sein. :-)

Ganz besonders Liane wünschen wir, dass sie wieder ganz schnell von der gelassenen ruandischen Lebensart :-) angesteckt wird und den extremen Stress der letzten Monate hinter sich lassen kann!

Wir wünschen Euch alles erdenklich Gute einen guten Start im „Land der 1000 Hügel“!

Forschungsaufenthalt von Elena in Benin

(Bericht für Junge Menschen für Afrika, 05. Juni 2009) 

Getreu dem Vereinsnamen beschränken sich die Mitglieder von „Junge Menschen für Afrika“ nicht nur auf die Projekte in Ruanda, sondern entdecken immer wieder auch andere Länder des afrikanischen Kontinents. Von Mitte Februar bis Ende Mai dieses Jahres war ich nun in Benin, um dort eine Feldforschung im Rahmen meines Ethnologie-Studiums durchzuführen. Während dieser Zeit sollte ich untersuchen, wie der Zugang zu Justiz sowie die Regelung von Konflikten auf dem Land funktionieren. Gleichzeitig war es das erste Mal, dass ich ein Land in Westafrika besuchen durfte.

Gemeinsam mit acht anderen Studenten reiste ich nach Benin und wir bereiteten uns drei Wochen lang auf unsere individuellen Forschungen vor. Für mich hieß das in eine neue Welt einzutauchen und mich allein im Dorf Boukombé zurechtzufinden. In der Familie der Präsidentin des Frauenvereins von Boukombé fand ich jedoch schnell mein Zuhause. Die Arbeit in Bezug auf meine Forschung füllte mich voll und ganz aus. Ich fand Kontakt zur Dorfverwaltung und nahm an den wöchentlichen Audienzen des Schlichtungsgerichts im Dorf teil.  Außerdem beobachtete ich die Arbeit der Gendarmerie, welche die Rolle der Polizei im ländlichen Raum übernimmt. Zusätzlich sprach ich mit den gewählten Dorf- und Bezirkschefs, religiösen und traditionellen Autoritäten sowie mit der Bevölkerung. Durch die Gespräche und die vielen Beobachtungen und Eindrücke erschloss sich mir nach und nach ein Bild über die Justiz und ihre Verwirklichung in Boukombé. Allerdings erfuhr ich nicht nur sehr viel in Bezug auf mein Forschungsthema, sondern lernte die Menschen, ihre Traditionen und Ansichten eingehend kennen. Dies war eine unglaubliche Bereicherung, wenngleich sich die täglichen Auseinandersetzungen mit dieser fremden Kultur und den von ihr geprägten Menschen nicht immer einfach gestalteten und viel Kraft kosteten. Im Großen und Ganzen war es eine sehr aufregende und erlebnisreiche Zeit, die mich in Bezug auf mein Studium, aber auch persönlich stark vorangebracht hat. Sie hat mir viele Horizonte geöffnet – und in mir die Sehnsucht nach Ruanda wieder neu entfacht.